Sprecher

Prof. Dr. Horst Carl

☎ 0641 99-28190
E-Mail


Stellv. SprecherInnen

Prof. Dr. Christoph Kampmann

☎ 06421 28-24604
E-Mail

Prof. Dr. Eckart Conze

☎ 06421 28-24611
E-Mail

 

Prof. Dr. Regina Kreide

☎ 0641 99-23070
E-Mail


Wissenschaftliche Koordinatorin

Dr. Angela Marciniak

☎ 06421 28-24587
E-Mail


Geschäftsstelle

Marina Kraft

☎ 06421 28-24906
@ E-Mail

 

Masterclass: Sicherheit — Recht — Gewalt.
Ostmitteleuropäische Raumordnungskonzepte der Zwischenkriegszeit

Freitag - Samstag, 16. - 17. Dezember 2016

Vortragssaal des Herder-Instituts, Marburg
Gisonenweg 5-7 in 35037 Marburg

 

  

Programm

Freitag, 16. Dezember 2016

17:00 Uhr // Grußwort

  • Hans-Jürgen Bömelburg (Gießen)

17:15 Uhr // Keynote

  • Postimperiales Recht in Ostmitteleuropa. Wie historisiert man Rechtskulturen?
    Claudia Kraft (Siegen)

 

Ab 19:00 Uhr // Kleiner Empfang vor Ort

 

Samstag, 17. Dezember 2016

09:15 Uhr // Einführung + Impulsvortrag

  • Sicherheitsräume. Räumliche Dimensionen von Versicherheitlichung am Beispiel Ostmitteleuropas in der Zwischenkriegszeit 
    Peter Haslinger (Marburg)

09:30-10:30 Uhr // Panel I

  • Murder: Interpersonal Violence Between Empire and Republics in Bohemia and Austria 1914-1922
    Rudolf Kučera (Prag)

  • Koexistenz ohne Gewalt!? Die Podkarpatská Rus als Unsicherheitsregion in der Perspektive tschechischer Regierungsbeamter
    Sebastian Paul (Marburg)

  • Diskussion
    Chair: Florian Danecke

 

10:45-11:45 Uhr // Panel II

  • Sexuelle Gewalt zwischen Krieg und Frieden. Über Täter, Opfer und Richter in Österreich und in den Böhmischen Ländern 1914-1922
    Óta Konrad (Prag)

  • Enträumlichung Ostmitteleuropas durch Recht? (Trans)nationalisierende Strafrechtsdiskurse in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
    Konstantin Rometsch (Gießen)

  • Diskussion
    Chair: Sebastian Paul

 

11:45-12:45 Uhr // Mittagessen

 

12:45-13:45 Uhr // Panel III

  • Sicherheit durch internationale Verrechtlichung. Das „Großrumänien“ der Zwischenkriegszeit und die Bewahrung des Status Quo im südosteuropäischen Raum
    Florian Danecke (Marburg)

  • Gewalt und Sicherheit vor Ort. Fallbeispiele auf der lokalen Ebene in Ostgalizien und der Podkarpatská Rus
    Felix Heinert (Marburg)

  • Diskussion
    Chair: Konstantin Rometsch

13:45-14:15 Uhr // Abschlussdiskussion

  • Leitung: Eckart Conze (Marburg)

 

 

Konzept

Die Neuordnung Ostmitteleuropas nach dem Ersten Weltkrieg wurde in der Forschung als eine Zeit des "Aufbruchs der Demokratie" beschrieben. Doch gerade in dieser Region waren die Nachkriegsjahre geprägt von Gewalt als Mittel der Herrschaftssicherung. Die Bildung und Konsolidierung souveräner Nationalstaaten wurde begleitet durch eine Anzahl von Nachfolgekriegen, in denen militärische und paramilitärische Gewalt als Mittel zum Zweck der Sicherung des beanspruchten Territoriums und gegen die Ansprüche anderer Akteursgruppen eingesetzt wurde. In dem Maße, wie Recht dabei als Gewalteinhegungsinstrument dienen sollte, so konnte es im Zuge von Normtransformationen aber auch erheblichen Widerspruch und seinerseits neue Gewalt evozieren. Den zahlreichen Unsicherheiten beim Aufbau der neuen Staaten wurde mit ebenso diversen Strategien der Absicherung politischer, rechtlicher, sozialer oder kultureller Ordnungen und Räume begegnet.Bei dem geplanten Workshop sollen die Wechselwirkungen von Sicherheit, Recht und Gewalt im Ostmitteleuropa der Zwischenkriegszeit näher beleuchtet werden, indem die Forschungsergebnisse des Prager GA ČR-Projektes "Násilí ve střední Evropě za první světové války a v poválečné době. Srovnání rakouských a českých zemí" mit den Teilprojekten A05 und A06 des SFB/TRR 138 "Dynamiken der Sicherheit" (Gießen/Marburg) in Bezug gesetzt werden. Hierbei wird der rahmende Beitrag von Prof. Claudia Kraft (Siegen) aus dem Projekt "Phantomgrenzen in Ostmitteleuropa" den Blick für die Probleme des Themenkomplexes schärfen.

 

 

Sprecher

Prof. Dr. Horst Carl

☎ 0641 99-28190
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Stellv. SprecherInnen

Prof. Dr. Christoph Kampmann

☎ 06421 28-24604
E-Mail

Prof. Dr. Eckart Conze

☎ 06421 28-24611
E-Mail

 

Prof. Dr. Regina Kreide

☎ 0641 99-23070
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Wissenschaftliche Koordinatorin

Dr. Angela Marciniak

☎ 06421 28-24587
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Geschäftsstelle

Marina Kraft

☎ 06421 28-24906
@ E-Mail

 

Masterclass: Sicherheit — Recht — Gewalt.
Ostmitteleuropäische Raumordnungskonzepte der Zwischenkriegszeit

Freitag - Samstag, 16. - 17. Dezember 2016

Vortragssaal des Herder-Instituts, Marburg
Gisonenweg 5-7 in 35037 Marburg

 

  

Programm

Freitag, 16. Dezember 2016

17:00 Uhr // Grußwort

  • Hans-Jürgen Bömelburg (Gießen)

17:15 Uhr // Keynote

  • Postimperiales Recht in Ostmitteleuropa. Wie historisiert man Rechtskulturen?
    Claudia Kraft (Siegen)

 

Ab 19:00 Uhr // Kleiner Empfang vor Ort

 

Samstag, 17. Dezember 2016

09:15 Uhr // Einführung + Impulsvortrag

  • Sicherheitsräume. Räumliche Dimensionen von Versicherheitlichung am Beispiel Ostmitteleuropas in der Zwischenkriegszeit 
    Peter Haslinger (Marburg)

09:30-10:30 Uhr // Panel I

  • Murder: Interpersonal Violence Between Empire and Republics in Bohemia and Austria 1914-1922
    Rudolf Kučera (Prag)

  • Koexistenz ohne Gewalt!? Die Podkarpatská Rus als Unsicherheitsregion in der Perspektive tschechischer Regierungsbeamter
    Sebastian Paul (Marburg)

  • Diskussion
    Chair: Florian Danecke

 

10:45-11:45 Uhr // Panel II

  • Sexuelle Gewalt zwischen Krieg und Frieden. Über Täter, Opfer und Richter in Österreich und in den Böhmischen Ländern 1914-1922
    Óta Konrad (Prag)

  • Enträumlichung Ostmitteleuropas durch Recht? (Trans)nationalisierende Strafrechtsdiskurse in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
    Konstantin Rometsch (Gießen)

  • Diskussion
    Chair: Sebastian Paul

 

11:45-12:45 Uhr // Mittagessen

 

12:45-13:45 Uhr // Panel III

  • Sicherheit durch internationale Verrechtlichung. Das „Großrumänien“ der Zwischenkriegszeit und die Bewahrung des Status Quo im südosteuropäischen Raum
    Florian Danecke (Marburg)

  • Gewalt und Sicherheit vor Ort. Fallbeispiele auf der lokalen Ebene in Ostgalizien und der Podkarpatská Rus
    Felix Heinert (Marburg)

  • Diskussion
    Chair: Konstantin Rometsch

13:45-14:15 Uhr // Abschlussdiskussion

  • Leitung: Eckart Conze (Marburg)

 

 

Konzept

Die Neuordnung Ostmitteleuropas nach dem Ersten Weltkrieg wurde in der Forschung als eine Zeit des "Aufbruchs der Demokratie" beschrieben. Doch gerade in dieser Region waren die Nachkriegsjahre geprägt von Gewalt als Mittel der Herrschaftssicherung. Die Bildung und Konsolidierung souveräner Nationalstaaten wurde begleitet durch eine Anzahl von Nachfolgekriegen, in denen militärische und paramilitärische Gewalt als Mittel zum Zweck der Sicherung des beanspruchten Territoriums und gegen die Ansprüche anderer Akteursgruppen eingesetzt wurde. In dem Maße, wie Recht dabei als Gewalteinhegungsinstrument dienen sollte, so konnte es im Zuge von Normtransformationen aber auch erheblichen Widerspruch und seinerseits neue Gewalt evozieren. Den zahlreichen Unsicherheiten beim Aufbau der neuen Staaten wurde mit ebenso diversen Strategien der Absicherung politischer, rechtlicher, sozialer oder kultureller Ordnungen und Räume begegnet.Bei dem geplanten Workshop sollen die Wechselwirkungen von Sicherheit, Recht und Gewalt im Ostmitteleuropa der Zwischenkriegszeit näher beleuchtet werden, indem die Forschungsergebnisse des Prager GA ČR-Projektes "Násilí ve střední Evropě za první světové války a v poválečné době. Srovnání rakouských a českých zemí" mit den Teilprojekten A05 und A06 des SFB/TRR 138 "Dynamiken der Sicherheit" (Gießen/Marburg) in Bezug gesetzt werden. Hierbei wird der rahmende Beitrag von Prof. Claudia Kraft (Siegen) aus dem Projekt "Phantomgrenzen in Ostmitteleuropa" den Blick für die Probleme des Themenkomplexes schärfen.

 

 

  • Geiselstellungen von der Antike bis zur Frühen Neuzeit
    Geiselstellungen von der Antike bis zur Frühen Neuzeit

    Teilprojekt A01

  • Sicherheitsexport
    Sicherheitsexport

    Teilprojekt B06

  • Treuhändische Übergangsverwaltungen
    Treuhändische Übergangsverwaltungen

    Teilprojekt B05

  • Sicherheit des Staates
    Sicherheit des Staates

    Teilprojekt B04

  • Konfessionelle Minderheiten
    Konfessionelle Minderheiten

    Teilprojekt B03

  • Architektonische und bildmedial verfasste Sicherheitskonzeptionen
    Architektonische und bildmedial verfasste Sicherheitskonzeptionen

    Teilprojekt B02

  • Landfrieden
    Landfrieden

    Teilprojekt B01

  • Minderheiten und Mehrheiten in Ostmitteleuropa
    Minderheiten und Mehrheiten in Ostmitteleuropa

    Teilprojekt A06

  • „Vindicta“ als Sicherheitsproblem
    „Vindicta“ als Sicherheitsproblem

    Teilprojekt B07

  • Kreuzfahrerherrschaften
    Kreuzfahrerherrschaften

    Teilprojekt A02

  • Dynastische Eheverträge und Versicherheitlichung
    Dynastische Eheverträge und Versicherheitlichung

    Teilprojekt A03

  • Kollektive Sicherheit
    Kollektive Sicherheit

    Teilprojekt A04

  • Sicherheit vor Genozid
    Sicherheit vor Genozid

    Teilprojekt A05

  • Sicherheit und städtischer Raum
    Sicherheit und städtischer Raum

    Teilprojekt C02

  • Politische Sicherheit und Finanzmarktstabilität
    Politische Sicherheit und Finanzmarktstabilität

    Teilprojekt C05

  • Außenwirtschaftliche Versicherheitlichung
    Außenwirtschaftliche Versicherheitlichung

    Teilprojekt C06

  • Sicherheit als Siebter Sinn
    Sicherheit als Siebter Sinn

    Teilprojekt C07

  • Herausbildung der Roma-Minderheit
    Herausbildung der Roma-Minderheit

    Teilprojekt A07

  • Gastvortrag
    Gastvortrag "Aktuelle Probleme europäischer Sicherheitspolitik" von S.E. Philippe Etienne, Botschafter Frankreichs in der Bundesrepublik Deutschland
  • Haus und Straßenraum
    Haus und Straßenraum

    Teilprojekt C03