Prof. Dr. Stefan Tebruck

Justus-Liebig-Universität Gießen
Historisches Institut, Mittelalter
Otto-Behaghel-Str. 10 C
Haus C, Raum 237
35394 Gießen

☎ 0641 99-28130
@ E-Mail

Prof. Dr. Stefan Tebruck

Leitung: Teilprojekt A02 — Kreuzfahrerherrschaften

 

Werdegang

04/2013
-
09/2015
Dekan des Fachbereichs Geschichts- und Kulturwissenschaften
10/2011
-
03/2013
Prodekan des Fachbereichs Geschichts- und Kulturwissenschaften
Seit 10/2009 Professur für Mittelalterliche Geschichte an der Justus-Liebig-Universität Gießen
09/2007
-
09/2009
Wiss. Mitarbeiter und Arbeitsstellenleiter im Dresdner Forschungs- und Editionsprojekt „Codex diplomaticus Saxoniae“ der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (Arbeitsstelle Dresden).
SoSe 2007
+
WiSe 2007/08
Vertretungsprofessur für Mittelalterliche Geschichte und Landesgeschichte an der Universität Jena
03/2007 Erasmus-Gastdozent an der Universität Jyväskylä (Finnland)
01/2007 Habilitation mit einer Arbeit über „Jerusalempilger und Kreuzzugsteilnehmer aus dem sächsisch-thüringischen Raum“
10/2002
-
01/2004
Forschungsstipendium des Deutschen Historischen Instituts Rom
1997  Promotion mit einer Dissertation über „Die Reinhardsbrunner Geschichtsschreibung im Hochmittelalter“
WiSe 1993/94
-
WiSe 2006/07
Wiss. Mitarbeiter bzw. Wiss. Assistent am Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte und Landesgeschichte der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Prof. Dr. Matthias Werner).
(Köln, 1993) Studium an den Universitäten Köln, Bonn und Tübingen. Abschluss mit dem Ersten Staatsexamen 

 

Forschungsinteressen

  • Kreuzzug und Gesellschaft
  • Historiographie, Erinnerung und Traditionsbildung
  • Christianisierung und Kirche im Früh- und Hochmittelalter
  • Heiligen- und Reliquienverehrung
  • Adlige Herrschaft und Kultur
  • Historische Hilfswissenschaften (Diplomatik, Sphragistik)

 

Veröffentlichungen (Auswahl)

Monographien

  • Die Reinhardsbrunner Geschichtsschreibung im Hochmittelalter. Klösterliche Traditionsbildung zwischen Fürstenhof, Kirche und Reich (Jenaer Beiträge zur Geschichte, 4; zugl. phil. Diss. Jena 1997). Frankfurt/Main - Berlin u. a. 2001.
  • [zusammen mit Reinhard Schmitt:] Jenseits von Jerusalem. Spuren der Kreuzfahrer zwischen Harz und Elbe (Begleitband zur Sonderausstellung „Saladin und die Kreuzfahrer“ im Landesmuseum für Vorgeschichte Halle, hrsg. von Harald Meller und Ingo Mundt). Halle/Saale 2005.

Aufsätze

  • Die Gründung des Klosters Zscheiplitz. Zur Entstehung des Reinhardsbrunner Frauenpriorates an der Unstrut und seiner Bedeutung für die Ludowinger um 1200, in: Sachsen und Anhalt 20 (1997), S. 331-358.
  • Die Eckartsburg im Hochmittelalter, in: Zeitschrift des Vereins für Thüringische Geschichte 52 (1998), S. 11-63.
  • Pacem confirmare – iusticiam exhibere – per amiciciam concordare. Fürstliche Herrschaft und politische Integration: Heinrich der Erlauchte, Thüringen und der Weißenfelser Vertrag von 1249, in: Hochadlige Herrschaft im mitteldeutschen Raum (1200-1600). Formen – Legitimation – Repräsentation, hrsg. von Jörg Rogge und Uwe Schirmer (Quellen und Forschungen zur sächsischen Geschichte, 23). Leipzig - Stuttgart 2003, S. 243-303.
  • Zwischen Integration und Selbstbehauptung. Thüringen im wettinischen Herrschaftsbereich, in: Fragen der politischen Integration im mittelalterlichen Europa, hrsg. von Werner Maleczek (Vorträge und Forschungen, 63). Ostfildern 2005, S. 375-412.
  • Militia Christi – Imitatio Christi. Kreuzzugsidee und Armutsideal am thüringischen Landgrafenhof zur Zeit der heiligen Elisabeth, in: Elisabeth von Thüringen - eine europäische Heilige. Aufsätze, im Namen der Wartburg-Stiftung Eisenach und der Friedrich-Schiller-Universität Jena unter Mitarbeit von Uwe John und Helge Wittmann hrsg. von Dieter Blume und Matthias Werner, Petersberg 2007, S. 137-152.
  • Kreuzfahrer, Pilger, Reliquiensammler. Der Halberstädter Bischof Konrad von Krosigk (†1225) und der Vierte Kreuzzug, in: Kunst, Kultur und Geschichte im Harz und Harzvorland um 1200, hrsg. vom Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt (Arbeitsberichte 8). Halle/Saale 2008, S. 26-48.
  • Landesherrschaft – Adliges Selbstverständnis – Höfische Kultur. Die Ludowinger in der Forschung, in: Wartburg-Jahrbuch 2008, Regensburg 2010, S. 30-77.
  • Adlige Herrschaft und höfische Kultur. Die Naumburger Bischöfe und ihre fürstlichen Nachbarn im 12. und 13. Jahrhundert, in: Der Naumburger Meister. Bildhauer und Architekt im Europa der Kathedralen, 2 Bde., hrsg. von Hartmut Krohm und Holger Kunde (Katalog der Landesausstellung Sachsen-Anhalt in Naumburg/Saale, 29. Juni bis 2. November 2011), Petersberg 2011, hier Bd. 1, S. 642-654.
  • Burg und Herrschaft im Hochmittelalter. Die Neuenburg in ludowingischer Zeit, in: Schloss Neuenburg, hrsg. von Boje Schmuhl in Verbindung mit Konrad Breitenborn (Schriftenreihe der Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt 5), Wettin-Dößel 2012, S. 13-65.
  • Die sizilischen Klöster S. Maria in Valle Josaphat und S. Maria Latina und ihr sächsischer Fernbesitz, in: Italien – Mitteldeutschland – Polen. Geschichte und Kultur im europäischen Kontext vom 10. bis zum 18. Jahrhundert, hrsg. von Wolfgang Huschner, Enno Bünz und Christian Lübke in Verbindung mit Sebastian Kolditz (Schriften zur Sächsischen Geschichte und Volkskunde 42), Leipzig 2013, S. 361-384.
  • Beobachtungen zum Besitztausch thüringischer Klöster im 12. Jahrhundert, in: Tauschgeschäft und Tauschurkunde vom 8. bis zum 12. Jahrhundert. L’acte d’échange, du VIIIe au XIIe siècle, hrsg. von Irmgard Fees und Philippe Depreux (Archiv für Diplomatik, Beiheft 13), Köln Weimar Wien 2013, S. 273-311.

Herausgeberschaften

  • [zusammen mit Enno Bünz und Helmut G. Walther:] Religiöse Bewegungen im Mittelalter. Festschrift für Matthias Werner zum 65. Geburtstag (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Thüringen, Kleine Reihe 24). Köln, Weimar, Wien 2007.
  • [zusammen mit Nikolas Jaspert:] Die Kreuzzugsbewegung im römisch-deutschen Reich (11.-13. Jahrhundert). Tagungsband der Internationalen Tagung in Gießen, 21.-23. Juni 2012, wird 2015 im Thorbecke Verlag erscheinen.


Prof. Dr. Stefan Tebruck

Justus-Liebig-Universität Gießen
Historisches Institut, Mittelalter
Otto-Behaghel-Str. 10 C
Haus C, Raum 237
35394 Gießen

☎ 0641 99-28130
@ E-Mail

Prof. Dr. Stefan Tebruck

Leitung: Teilprojekt A02 — Kreuzfahrerherrschaften

 

Werdegang

04/2013
-
09/2015
Dekan des Fachbereichs Geschichts- und Kulturwissenschaften
10/2011
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03/2013
Prodekan des Fachbereichs Geschichts- und Kulturwissenschaften
Seit 10/2009 Professur für Mittelalterliche Geschichte an der Justus-Liebig-Universität Gießen
09/2007
-
09/2009
Wiss. Mitarbeiter und Arbeitsstellenleiter im Dresdner Forschungs- und Editionsprojekt „Codex diplomaticus Saxoniae“ der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (Arbeitsstelle Dresden).
SoSe 2007
+
WiSe 2007/08
Vertretungsprofessur für Mittelalterliche Geschichte und Landesgeschichte an der Universität Jena
03/2007 Erasmus-Gastdozent an der Universität Jyväskylä (Finnland)
01/2007 Habilitation mit einer Arbeit über „Jerusalempilger und Kreuzzugsteilnehmer aus dem sächsisch-thüringischen Raum“
10/2002
-
01/2004
Forschungsstipendium des Deutschen Historischen Instituts Rom
1997  Promotion mit einer Dissertation über „Die Reinhardsbrunner Geschichtsschreibung im Hochmittelalter“
WiSe 1993/94
-
WiSe 2006/07
Wiss. Mitarbeiter bzw. Wiss. Assistent am Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte und Landesgeschichte der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Prof. Dr. Matthias Werner).
(Köln, 1993) Studium an den Universitäten Köln, Bonn und Tübingen. Abschluss mit dem Ersten Staatsexamen 

 

Forschungsinteressen

  • Kreuzzug und Gesellschaft
  • Historiographie, Erinnerung und Traditionsbildung
  • Christianisierung und Kirche im Früh- und Hochmittelalter
  • Heiligen- und Reliquienverehrung
  • Adlige Herrschaft und Kultur
  • Historische Hilfswissenschaften (Diplomatik, Sphragistik)

 

Veröffentlichungen (Auswahl)

Monographien

  • Die Reinhardsbrunner Geschichtsschreibung im Hochmittelalter. Klösterliche Traditionsbildung zwischen Fürstenhof, Kirche und Reich (Jenaer Beiträge zur Geschichte, 4; zugl. phil. Diss. Jena 1997). Frankfurt/Main - Berlin u. a. 2001.
  • [zusammen mit Reinhard Schmitt:] Jenseits von Jerusalem. Spuren der Kreuzfahrer zwischen Harz und Elbe (Begleitband zur Sonderausstellung „Saladin und die Kreuzfahrer“ im Landesmuseum für Vorgeschichte Halle, hrsg. von Harald Meller und Ingo Mundt). Halle/Saale 2005.

Aufsätze

  • Die Gründung des Klosters Zscheiplitz. Zur Entstehung des Reinhardsbrunner Frauenpriorates an der Unstrut und seiner Bedeutung für die Ludowinger um 1200, in: Sachsen und Anhalt 20 (1997), S. 331-358.
  • Die Eckartsburg im Hochmittelalter, in: Zeitschrift des Vereins für Thüringische Geschichte 52 (1998), S. 11-63.
  • Pacem confirmare – iusticiam exhibere – per amiciciam concordare. Fürstliche Herrschaft und politische Integration: Heinrich der Erlauchte, Thüringen und der Weißenfelser Vertrag von 1249, in: Hochadlige Herrschaft im mitteldeutschen Raum (1200-1600). Formen – Legitimation – Repräsentation, hrsg. von Jörg Rogge und Uwe Schirmer (Quellen und Forschungen zur sächsischen Geschichte, 23). Leipzig - Stuttgart 2003, S. 243-303.
  • Zwischen Integration und Selbstbehauptung. Thüringen im wettinischen Herrschaftsbereich, in: Fragen der politischen Integration im mittelalterlichen Europa, hrsg. von Werner Maleczek (Vorträge und Forschungen, 63). Ostfildern 2005, S. 375-412.
  • Militia Christi – Imitatio Christi. Kreuzzugsidee und Armutsideal am thüringischen Landgrafenhof zur Zeit der heiligen Elisabeth, in: Elisabeth von Thüringen - eine europäische Heilige. Aufsätze, im Namen der Wartburg-Stiftung Eisenach und der Friedrich-Schiller-Universität Jena unter Mitarbeit von Uwe John und Helge Wittmann hrsg. von Dieter Blume und Matthias Werner, Petersberg 2007, S. 137-152.
  • Kreuzfahrer, Pilger, Reliquiensammler. Der Halberstädter Bischof Konrad von Krosigk (†1225) und der Vierte Kreuzzug, in: Kunst, Kultur und Geschichte im Harz und Harzvorland um 1200, hrsg. vom Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt (Arbeitsberichte 8). Halle/Saale 2008, S. 26-48.
  • Landesherrschaft – Adliges Selbstverständnis – Höfische Kultur. Die Ludowinger in der Forschung, in: Wartburg-Jahrbuch 2008, Regensburg 2010, S. 30-77.
  • Adlige Herrschaft und höfische Kultur. Die Naumburger Bischöfe und ihre fürstlichen Nachbarn im 12. und 13. Jahrhundert, in: Der Naumburger Meister. Bildhauer und Architekt im Europa der Kathedralen, 2 Bde., hrsg. von Hartmut Krohm und Holger Kunde (Katalog der Landesausstellung Sachsen-Anhalt in Naumburg/Saale, 29. Juni bis 2. November 2011), Petersberg 2011, hier Bd. 1, S. 642-654.
  • Burg und Herrschaft im Hochmittelalter. Die Neuenburg in ludowingischer Zeit, in: Schloss Neuenburg, hrsg. von Boje Schmuhl in Verbindung mit Konrad Breitenborn (Schriftenreihe der Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt 5), Wettin-Dößel 2012, S. 13-65.
  • Die sizilischen Klöster S. Maria in Valle Josaphat und S. Maria Latina und ihr sächsischer Fernbesitz, in: Italien – Mitteldeutschland – Polen. Geschichte und Kultur im europäischen Kontext vom 10. bis zum 18. Jahrhundert, hrsg. von Wolfgang Huschner, Enno Bünz und Christian Lübke in Verbindung mit Sebastian Kolditz (Schriften zur Sächsischen Geschichte und Volkskunde 42), Leipzig 2013, S. 361-384.
  • Beobachtungen zum Besitztausch thüringischer Klöster im 12. Jahrhundert, in: Tauschgeschäft und Tauschurkunde vom 8. bis zum 12. Jahrhundert. L’acte d’échange, du VIIIe au XIIe siècle, hrsg. von Irmgard Fees und Philippe Depreux (Archiv für Diplomatik, Beiheft 13), Köln Weimar Wien 2013, S. 273-311.

Herausgeberschaften

  • [zusammen mit Enno Bünz und Helmut G. Walther:] Religiöse Bewegungen im Mittelalter. Festschrift für Matthias Werner zum 65. Geburtstag (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Thüringen, Kleine Reihe 24). Köln, Weimar, Wien 2007.
  • [zusammen mit Nikolas Jaspert:] Die Kreuzzugsbewegung im römisch-deutschen Reich (11.-13. Jahrhundert). Tagungsband der Internationalen Tagung in Gießen, 21.-23. Juni 2012, wird 2015 im Thorbecke Verlag erscheinen.