Sicherheit für Historiker

Professor Conze veröffentlicht Einführung in die Historische Sicherheitsforschung


Das Thema Sicherheit ist hoch aktuell, und doch hat es eine historische Dimension. Das gehört zu den Grundannahmen des  Marburg-Gießener SFB 138 "Dynamiken der Sicherheit".

Professor Eckart Conze, Mitglied im Sprecherteam des SFB, der sich seit vielen Jahren  mit der Geschichte der Sicherheit beschäftigt und zu den Begründern  einer Historischen Sicherheitsforschung gehört, hat jetzt im Verlag  Vandenhoeck & Ruprecht eine grundlegende und problemorientierte  Einführung in dieses junge Forschungsfeld veröffentlicht.

In einer  Verknüpfung von politischen, gesellschaftlichen und sozialkulturellen  Entwicklungen einerseits sowie historiografischen Tendenzen  andererseits behandelt er die Gründe für das wachsende Interesse von  Historikern an der Sicherheitsthematik.
Neue Ansätze der  Sicherheitsforschung, darunter die Konzepte der »Sicherheitskultur«,  des »Sicherheitsdispositivs« und der »Versicherheitlichung« werden  vorgestellt, an konkreten Beispielen entfaltet und auf ihr  analytisches Potential befragt. Dabei werden der Nutzen von Theorieangeboten erörtert sowie Brücken zu verwandten Forschungsgebieten (Risiko-, Präventions- und Bedrohungsforschung) geschlagen.

 

Sicherheit für Historiker

Professor Conze veröffentlicht Einführung in die Historische Sicherheitsforschung


Das Thema Sicherheit ist hoch aktuell, und doch hat es eine historische Dimension. Das gehört zu den Grundannahmen des  Marburg-Gießener SFB 138 "Dynamiken der Sicherheit".

Professor Eckart Conze, Mitglied im Sprecherteam des SFB, der sich seit vielen Jahren  mit der Geschichte der Sicherheit beschäftigt und zu den Begründern  einer Historischen Sicherheitsforschung gehört, hat jetzt im Verlag  Vandenhoeck & Ruprecht eine grundlegende und problemorientierte  Einführung in dieses junge Forschungsfeld veröffentlicht.

In einer  Verknüpfung von politischen, gesellschaftlichen und sozialkulturellen  Entwicklungen einerseits sowie historiografischen Tendenzen  andererseits behandelt er die Gründe für das wachsende Interesse von  Historikern an der Sicherheitsthematik.
Neue Ansätze der  Sicherheitsforschung, darunter die Konzepte der »Sicherheitskultur«,  des »Sicherheitsdispositivs« und der »Versicherheitlichung« werden  vorgestellt, an konkreten Beispielen entfaltet und auf ihr  analytisches Potential befragt. Dabei werden der Nutzen von Theorieangeboten erörtert sowie Brücken zu verwandten Forschungsgebieten (Risiko-, Präventions- und Bedrohungsforschung) geschlagen.